Krafttanken für die bevorstehenden Abi-Prüfungen
Studienfahrt des Fachgymnasiums an den Gardasee (Italien)

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Unruhig sitzen die Schüler der 13. Klassen des Fachgymnasiums eine Woche vor der Studienfahrt auf ihren Stühlen. In ihren Köpfe nur noch der Gedanke an den Gardasee und die Sehnsucht nach Wärme, Sonne und einem neuen, vielen unbekannten Land.

Montag, den 06.10.2008, um 6:45 Uhr ging es dann los. Alle Schüler waren noch gezeichnet von der kurzen Nacht, voller Vorfreude und Aufregung. Herrliche Panoramabilder in Südtirol nd in den Alpen schenkten uns schon auf der Hinfahrt das Gefuhl von Urlaub und Abwechslung von der Schule. Nach 14 Stunden anstrengender Fahrt erreichten wir endlich unser Ziel „Gardavillage“ in Sirmione. Mit einem prall gefüllten Magen fielen wir nun alle zufrieden und erschöpft in unsere Bungalowbetten. Am nächste Morgen weckten uns die eigentlich schon in den Herbst verabschiedeten Sonnenstrahlen. Nach einem stärkende Frühstück machten wir einem aufregenden Tagesausflug nach Venedig, der Stadt auf Stelzen. Diese Stadt war fur uns alle sehr beeindruckend, da sie, obwohl so alt und zerbrechlich, doch sehr romantisch ist und einen unglaublichen Reiz auf uns ausübte. Vollgesogen mit neuen Eindrücken konnten wir die gewonnenen Erlebnisse bei unserem allabendlichen 3-Gänge-Menü Revue passieren lassen.

Der nächste Tag führte uns auf eine eindrucksvolle Rundfahrt über den Gardasee. Mit der Fähre ging es von Riva über das Touristendorf Limone nach Malcesine, einem hübschen kleinen Künstlerort. Dort erklommen wir die Rocca, eine im Stil der Scaliger erbauten Festung am Ufer des Sees, die auch schon Goethe auf seiner Italienreise besuchte, inspirierte und faszinierte. Neben gutem Wein bietet dieses Dorf eindrucksvolle Künstlerarbeiten und eine malerische Kulisse.

Am dritten und leider auch dem letzten Tag der schönen Reise, besuchten wir die weltberühmte Shakespeare-Stadt Verona und wandelten auf den Spuren Romeo und Julias durch die eng verwinkelten Gassen. Diese Stadt hat neben den Originalschauplätzen der beiden Liebenden auch noch eine gut erhaltene Arena aus antiken Zeiten sowie den alten Rathausturm zu bieten, der einen sagenhaft schönen Rundblick über die Stadt mit ihren charakteristischen Gassen ermöglicht Der Tag ging schnell zu Ende und für uns alle hieß es nun „arrivederci Italia“.

Eine anstrengende Nachfahrt holte uns schnell wieder in den Alltag zurück und es war Zeit, die schönen Eindrücke zu verarbeiten. Wir blicken mit einem Lächeln zurück und sind nun mit neuer Kraft für alles schulisch Bevorstehende gewappnet.

Julia Gnielczyk und Juliane Katzer