Wasserfahrlager 2009

Mirow
7. bis 11. September 2009

Am Montag, den 7. September 2009, fuhren 13 Schüler mit den Sportlehrern Fr. Kaps und Hr. Meling nach Mirow, um dort das diesjährige Kanulager durchzuführen.

Nachdem wir bei der Jugendherberge ankamen, betraten wir erst einmal unsere Zimmer und richteten uns dort häuslich ein. Nach einer kurzen Pausen gingen wir dann gleich zum Wasser, um uns mit den Kanus vertraut zu machen.

Als die Aufteilung der Boote und die ersten Paddelversuche beendet waren, fuhren wir bereits eine kleine Tour von ca. 5 km. Abends fand dann noch ein Seminar statt, bei dem uns Herr Meling verschiedene seemännische Knoten zeigte.

Am Dienstag begann unser Tag mit einem theoretischen Teil. Frau Kaps erklärte uns die Wasserstraßenregeln, das Verhalten in Notsituationen und verschiedene Paddeltechniken. Danach begann für uns die härteste Zeit der Woche. Eine Paddeltour von ca. 20 km lag vor uns. Jeder Einzelne versuchte mit viel Mühe diesen Anforderungen gerecht zu werden. Trotz großer körperlicher Anstrengungen, die diese Tour mit sich brachte, waren alle glücklich über diese Leistung und auch sogar etwas stolz auf sich selbst. Am Abend wurden dann noch einmal bei gemütlichem Beisammensein einige Knoten geübt und später lernten wir auch noch für die anstehende Klausur.

Mittwoch schrieben wir dann die angekündigte Klausur über die Theorie, die uns Frau Kaps beibrachte. Als das erledigt war, stiegen wir wieder ins Kanu und paddelten ungefähr 15 km. Wir machten zwischendurch Halt in Mirow, um den Ort zu besichtigen. Dank des schönen Wetters gab es dort auch die Möglichkeit baden zu gehen. Abends nutzte jeder die Zeit individuell für sich. Die meisten waren bemüht, ihre Knotentechniken zu verbessern.

Am Donnerstag standen zwei Prüfungen auf dem Plan. Zuerst hatte sich Herr Meling bei jedem 10 verschiedene Seemannsknoten angeschaut. Hierbei zahlte sich das viele Üben aus. Die zweite Prüfung fand auf dem Wasser statt. Frau Kaps und Herr Meling beobachteten uns dabei, wie wir mit dem Kanu geradeaus, rückwärts und im Bogen fuhren. Anschließend ging es noch einmal mit den Booten Richtung Mirow. Highlight war hierbei, dass wir neben vielen Motorbooten in einer Schleuse waren. Dieses Erlebnis wird wohl so schnell keiner vergessen.

Nach unserer Rückkehr ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Grillabend ausklingen. Wir werteten die komplette Woche aus und bekamen unsere Kursergebnisse.

Freitag wurden dann nach dem Frühstück die Taschen gepackt und wir fuhren wieder Richtung Quedlinburg.

Abschließend kann man sagen, dass wir Dank des schönen Wetters und der erfolgreichen Kursergebnisse die einen oder anderen Schmerzen vergessen konnten und diese Woche sehr positiv in Erinnerung behalten werden.

Anne Schinkel