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Die Herstellung der Gussschilder
für die Standorte unserer Schule |
| Hintergrund |
Seit April 2007 trägt unsere Schule den Namen des Quedlinburger Saatzüchters J.P.C. Heinrich Mette. Im Laufe der letzten Monate kam zum Namen auch das prägnante Bildzeichen - die Doppeltürme der Stiftskirche (Entwurf: Jana Jacobs). Die Voraussetzungen für eine neue Beschilderung unserer drei Schulstandorte waren geschaffen. |
| Die Beteiligten |
Realisiert wurde die Herstellung durch die Auszubildenden Sebastian Thamm und Marcel Mrosek (Trimet Alumimium AG, Aluminiumallee 1, 06493 Harzgerode) sowie die Auszubildenden Philipp Berger, Roy Neumann und Denise Rieche (Nemak Wernigerode, Gießerweg 10, 38855 Wernigerode). Das Projekt wurde seitens der BbS durch die Berufsschullehrerin Frau Lazic betreut.
Wir danken allen beteiligten Personen und Unternehmen sehr herzlich für die personelle und materielle Unterstützung dieses nicht alltäglichen Projektes.
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Der Ablauf |
| Modellbau |
- durch CNCMaschinen wird ein Modell hergestellt
- form- und gießereitechnische Ergänzungen wie Formschräge, Teilung und Bearbeitungszugabe muss bei der Herstellung des Modells berücksichtigt werden
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| Formerei |
- das Modell wird mit Trennmittel bestäubt, damit es sich später leichter vom Formsand löst

- das Modell wird in den Unterkasten platziert
- Formsand (Grünsand) wird auf das Modell gesiebt

Werkzeuge und Hilfsmittel zum Herstellen der Sandform
- Graphit
- Puderbeutel mit Trennmittel
- Druckluftstampfer
- Abstreifeisen
- Hakenstampfer
- Schraubzwingen
- Lanzetten, Truffel bzw. Polierlöffel
- Luftspieß
- Zange
- Eingusskanäle

- Setzen des Eingusskanäle und Befüllen des Oberkastens mit Formstoff

- Verdichten des Formsandes mit Hilfe eines Druckluftstampfers
- Gase werden durch den Formstoff aufgenommen
- Formstoff nicht zu fest verdichten!

- Abziehen des überschüssigen Formsandes vom Formkasten mit Hilfe eines Abstreifeisens

- Setzen der Eingusstümpel, mit Hilfe von Lanzetten

- Polieren der Oberfläche mit Hilfe von Polierlöffeln, um das Einspülen von Sandpartikeln zu verhindern

- Drehen des aufgestampften Unterkastens mit Hilfe einer am Kran befestigten Traverse

- Drehen des Ober- und Unterkastens, die zuvor mit Hilfe von Führungsbolzen und Schraubzwingen zusammen gefügt wurden

- Trennen des Ober- vom Unterkasten, um Anschnitte und Gießlauf setzen zu können

- es erfolgt die Modellentnahme aus dem Unterkasten

- Oberkasten (enthält Gießtümpel, Eingusstrichter und Gießlauf)

- Unterkasten nach dem Entfernen des Modells

- Setzen der Entlüftungskanäle mit Hilfe eines Luftspießes (damit die Luft so schnell wie möglich entweichen kann)

- Zusammensetzen des Ober- und Unterkastens
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| Gießerei |
- Abkrammen der auf dem flüssigen Aluminium entstandenen Oxidhaut

- Vorwärmen der Gießkellen, um das Abkühlen des flüssigen Aluminiums beim Transport zu verhindern

- gleichmäßiges und ruhiges Einfüllen des Aluminiums in die Form


- Gussstück nach dem Herausnehmen aus dem Formkasten
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| Putzerei |

- Entfernen des Gießlaufes und der Anschnitte


- Entfernen von Grat und überschüssigen Aluminium mit Hilfe von Feile und Winkelschleifer

- Nacharbeiten der Konturen mit Hilfe eines BIAX

- Platte mit Farbwachs (Colour Wachs) behandelt (sowohl die Platte als auch das Wachs muss bei der Verarbeitung heiß sein)
- nach dem Abkühlen wird die Platte mit Stahlwolle abgerieben
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Die feierliche Übergabe
am 10. März 2008 |


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